Dienstag, 30. April 2013

Gedicht zum Mai





Gruss an den Mai

Gedicht von Ludwig Bechstein

So nahst du, Mai, in deiner Schöne,
Auf goldnen Schwingen ätherrein!
Ein zartes Säuseln reiner Töne,
Ein holdes Klingen weht im Hain.

Du Sonnensohn aus Licht geboren
Besteigst den Torus deiner Braut,
Den Wonnenthron für dich erkoren,
Für dich im Rosenhain erbaut.

Wie strebte Tellus sich zu schmücken
Mit tausend Blumen wunderbar?
Wie schwellte jugendlich Entzücken
Die Brust ihr unterm Festtalar,
Der sie smaragdengrün umflossen,
In dem sie dir entgegenzog,
Bis sie der Jüngling kühn umschlossen,
Der von der Sonne niederflog!

Ein Schiffer Übers Meer geschwommen,
Aus einem Wunderlande weit,
Ein König ist daher gekommen,
Im festlich prangenden Geleit';

Ein Engel ist herabgeflogen
Auf goldner Sonnenstrahlenbahn,
Ein Gott, den Sterblichen gewogen,
Der sichtbarlich sich kündet an.

Der Schiffer bringt von fernen Landen
Den Schmuck, der jedes Aug' erfreut,
Da blitzt von Sternendiamanten
Die Flur, vom Frühlingshauch erneut.

Der König bringt die liederreichen
Sänger der Lüfte zu uns her,
Da strömt von allen Blüthenzweigen
Der Klang' und Düfte wallend Meer.
Der Engel ruft mit Liebesgrüssen
Entschlafne Freuden wieder wach;

Der Engel naht mit Liebesküssen
Dem Palast wie dem niedern Dach;
Und daß sie neu verherrlicht werde,
Und neu verkläret und entsühnt,
So steigt der Gott herab zur Erde,
Die freudig ihm entgegengrünt.

Du Blüthenmond, du Schmerzbezwinger,
Von Lustaccorden schallt dein Lauf,
Du klopfst mit deinem Rosenfinger,
Und Lebenspforten thun sich auf.
Dem alle Wonnen unterthä'nig,
Du Strahl des ewgen Sabaoth,
Du bist der Schiffer und der König,
Du bist der Engel und der Gott!

Gegrüßt sei von den Freunden allen,
Die dich im Herzen tragen gern!
Gegrüßt sei von den Nachtigallen,
Die Liebesschmerzen klagen fern;
Gegrüßt von allen Blumenthalen,
Von Silbersternen sei gegrüßt,
Die Flora's Heiligttum umstrahlen,
Von allen, holder Mai, gegrüßt!

Gegrüßt sei von den Abendlüften,
Gegrüßt vom glühnden Morgenlicht,
Gegrüßt voll kühlen Labedüften,
Gegrüßt von blühnden Angesicht
Der Mädchen, welchen Liebesahnung
In leisen Seufzern hebt die Brust;
Sie folgen deiner süßen Mahnung
In heißer Sehnsucht, unbewußt.

Gegrüßt sei von den Schmetterlingen,
Gegrüßt von froher Kinder Schaar;
Sieh', Vöglein, Wild und Bienen bringen,
Dir ihren Gruß nicht minder dar.
Mit Murmeln grüßen dich die Quellen,
Und Grüße bringen wollen dir
Die Blitze, die die Nacht erhellen,
Und laute Donner rollen dir!

Wenn alle sich darin vereinen,
Zu grüßen deine Wundermacht,
Nimm meinen Gruß auch hin, den reinen,
Er sei dir freundlich dargebracht!
Er ist der Fülle meiner Liebe
Zu dir, o Mai, entkeimt, erblüht,
Ein Kindesopfer reiner Triebe,
Nimm meinen Gruß in diesem Lied!


Ludwig Bechstein
Aus der Sammlung Vermischte Gedichte

Quelle


Meine Lieben, ich wuensche euch von ganzem Herzen, einen schoenen ersten Maifeiertag. Mit viel Sonne draussen, und im Herzen.



©by Joerg Hartwig

Montag, 29. April 2013

R.I.F. - Deutschland - Einfuehrung -




Hallo Leute, da bin ich wieder. Wie versprochen moechte ich in dieser Woche ein paar heisse Eisen aufgreifen, die sich mit den Zustaenden in unserem eigentlich schoenem Land beschaeftigen.

Vorab moechte ich einiges noch klarstellen! Es soll in dieser Themenwoche nicht der Eindruck entstehen, ich sei ein verkappter Nazi oder gar Rassist sei.

Hier werden die Dinge beim Namen genannt. Ohne Schoenfaerberei. So hart wie es auch klingen mag. Denn genau diese Schoenfaerberei ist es, die unser Land an den Abgrund fuehrt.

Die Welt um uns rum ist nicht immer rosarot, ganz im Gegenteil, sie ist fuer manche unter uns sogar tief grau.

Ferner soll diese Woche hier in meinem kleinen Blog zum Nachdenken anregen. Vielleicht sogar zum Aufstehen von einigen unter euch, die auch finden, das es so nicht weiter gehen kann.

Ich ueberlege auch ob ich nicht fuer eine anregende Diskussion die Kommentareinstellung hier lockere, und auch anonyme Kommentare zu lasse. Sollte es zu Entartungen in den Kommentaren kommen, wird diese Funktion sofort wieder rausgenommen.

Sodele, in diesem Sinne wuensche ich euch einen schoenen Dienstag. Wir lesen uns.



Ps.: Kommentarfunktion wurde geaendert.




©by Joerg Hartwig

Donnerstag, 25. April 2013

Mittwoch, 24. April 2013

Keine Chance - Das Finale -



Mit lauter Stimme forderte ich die Leute auf sich auf den Boden zu legen. Um dem Nachdruck zu verleihen, schosz ich dem Kunden ins Knie.

Blut spritzte, die Frauen schrien, der Kunde sank jammernt zu Boden, sein Koerper zuckte.

"Ruhe" schrie ich. Alles war mucksmaeuschen Still. Alle lagen auf dem Boden, nur Max Grothe stand da mit Haende hoch.

Ich sah die Angst in seinen Augen. Vorbei die Zeit wo er dreist grinsend mir alles nahm.

Er flehte ich solle alles Geld nehmen, und ihn sowie die Anderen verschonen.

Der armseelige Schisser wusste nicht um was es mir ging. Es ging mir nicht um die scheiss Kohle, es ging mir um ihn.

Von Draussen her waren Sirenen zu hoeren, Feuerwehr, Polizei usw.

Ich stellte mich neben Max, zog meine Brille ab, Max erschrak, damit hatte er nicht gerechnet. Er wurde ganz blass.

Flehend schaute Max mich an. Ich hielt ihm die Pistole an den Kopf. Max zitterte, eine Traene ran aus seinem Auge. Langsam spannte ich den Hahn.

Vor der Bank fomierte sich Polizei und SEK. Aus einem Megaphon droehnte es ich solle mit erhobenen Haenden rauskommen.

Max waehrendessen flehte noch erbaermlicher, erfand immer mehr Entschuldigungen. Was fuer eine Augenweide ihn so zu sehen.

Ich kruemmte meinen Zeigefinger noch etwas, Max ran der Schweiss in Stroemen.

Noch naeher trat ich an Max, ich konnte seine Angst riechen. Mit meinem Mund und Stimme macht ich das Geraeusch eines Schuszes nach. Er pisste sich ein.

Da stand nun der Jammerlappen Max in seiner Pisse, ohne jede Chance. Genauso wie ich damals keine Chance hatte. Ich genoss diesen Anblick auf eine Zigarettenlaenge. Max brach wimmernd zusammen. Das tat mir gut.

Mit einem Satz war ich ueber den Tresen. Holte die zweite Pistole aus ihrem Holster.

Ich nahm Anlauf, und sprang durch die grosse Glasscheibe. Das splitternde Glas schnitt mich, dann fuehlte ich wie etwas warmes in meinen Koerper einschlug. Es schlug immer mehr ein. Bis ich nichts mehr spuerte.

Der ewige Friede war mir zu Teil.


Ende





Guten Morgen Leute, was fuer ein wunderschoener Tag gestern. Sonne aus allen Knopfloechern. So laesst es sich aushalten.
Hoffentlich bleibt es so.

Kommt alle gut durch den Tag.




©by Joerg Hartwig

Dienstag, 23. April 2013

Ruhetag





Hallo meine Lieben, morgen geht es weiter hier.


©by Joerg Hartwig

Keine Chance Fortsetzung 4





Mit einem Satz war ich runter von der Mauer, und ging festen Schrittes auf die Bank zu.

Eine Zigarette noch und dann konnte das Spektakel beginnen. Der Rauch schmerzte tief in meiner Lunge.

08:30 Max Grothe schloss die Bank auf. Freundlich gruessend betraten zwei Frauen und ein Mann die Bank.

Ich setzte die Sonnenbrille auf, und ging ebenfalls in die Bank. Die Leute waren allesamt guter Dinger. Man war freundlich zu einander.
Aber dies sollte sich schnell aendern.


Fortsetzung folgt.



Guten Morgen meine lieben Leser, ist das nicht schoen, das Wetter? Sonne aus allen Naehten und die Waerme gibt es gratis dazu. Vorbei die grauen sowie kalten Tage. Zum Glueck.

Gestern war die Ausbeute bei den neuen Huehnern auch wieder respektabel, wieder drei Eier.
Und diesmal kam der Eierdieb zu spaet.


Sodele Leute, ab in die Sonne. Wir lesen uns.





©by Joerg Hartwig

Montag, 22. April 2013

Keine Chance Fortsetzung 3



Der Morgen daemmerte, die Neonlichter erloschen wie von Geisterhand, ich stand am Fenster und rauchte.

Rutiniert legte ich mir mein Schulterholster um, verstaute darin die beiden Waffen. Nun noch den Bwoverall drueber, Springerstiefel an und fast fertig.

Munition in die Seitentaschen, Brille auf, ein letzter Blick in den Spiegel. Leise zog ich die Zimmertuer zu, und ging zu meiner Maschine.

Waehrend ich so durch die erwachende Stadt fuhr ueberlegte ich noch mal kurz ob das auch so richtig sei? Ja es war richtig.

In der Suedstadt angekommen, goennte ich mir noch ein kleines Fruehstueck an der Bude. Nix grosses, ein Kaffee und ein Kaesebroetchen. Nach dem Snack machte ich mich auf zur Bank.

Ich hatte glueck, genau vor der Bank war eine kleine Parkanlage. Meine Maschine parkte ich bei der Bank und schlenderte in den Park, denn die Bank war noch geschlossen.

Was hatte ich fuer ein Glueck, von meinem Sitzplatz auf der Mauer konnte ich genau den Personaleingang der Bank einsehen.
Da tat sich so einiges.

Erst kam eine dunkelhaarige Frau so um die 50. Dann ein kleiner dicker Mann in Schlips und Kragen. Einn turtelndes Paar, sie blond und ueppig, er schlank und laschksig folgten. Sie kuessten sich bevor sie die Bank betraten.

Es dauerte noch eine Weile, und dann kam er. Max Grothe.


Fortsetzung folgt.








Guten Morgen meine lieben Leser wuensch euch einen guten Start in die neue Woche. Leider war mein Wochenende nicht so gelungen. Hatte starke Schmerzen in meiner Schulter und gestern noch einen leichten Anfall.

Das schoenste am Wochenende war die Ankunft unserer neuen Huehner und ein Hahn. Besonders mein Enkel ist begeistert von den Tieren, denn nun kann er live sehen wo sein Fruehstuecksei herkommt.

Sodele nun aber. Kommt alle gut durch den Tag.






©by Joerg Hartwig

Freitag, 19. April 2013

INFO INFO INFO INFO INFO NFO INFO.







Liebe Leser, meine rechte Schulter bereitet mir sehr grosse Pein. Darum geht es hier mit der Geschichte erst am Montag weiter. Muss leider den gesamten Arm schonen. Bitte um euer Verstaendnis. Danke


©by Joerg Hartwig

Mittwoch, 17. April 2013

Keine Chance Fortsetzung 2





Ich ging ins Bad, schnitt mir meine schulterlangen Haare ab, rasierte mir den Schaedel.

Oh man wie sah ich jetzt aus? So brutal, so kalt. Meine Augen hatten ihren Glanz schon lange verloren.

Nun setzte ich meine Fliegerbrille auf, perfekt so erkennt mich keiner auf Anhieb. Ich uebte noch ein paar Posen und Fratzen.

Zurueck auf mein Bett ging ich noch mal meinen Plan durch. Verwarf ihn wieder, schmiedet einen Neuen, der auch verworfen wurde.

Ich traeumte mich zurueck in die besseren Tage. Aber die Realitaet holt mich immer wieder ein, es ist immer wieder das Gesicht, das grinsende Gesicht welches mich ruiniert hatte.

Jetzt war der Plan vor mir, so wird es gemacht.

Fortsetzung folgt.




Hallo Leute, das ist doch wohl ein super Sommerwetter. Da macht doch das Leben wieder richtig Spass. Nur mir persoenlich ging es zu schnell. Aber da muss man wohl durch.

Kommt gut durch den Tag.



©by Joerg Hartwig

Dienstag, 16. April 2013

Keine Chance Fortsetzung





Ich legte mich zurueck auf mein schmuddeliges Lager, verschraenkte die Arme hinter meinen Kopf. Irgendwann bin ich eingeschlafen.

Morgens schreckte ich aus dem Schlaf hoch. Ich fuehlte mich wie geraedert. Aber ich hatte jetzt einen Plan.

Nach der Morgentoilette machte ich mich auf den Weg ins Rotlichtviertel der Stadt. Hier bekam man alles.

So war es auch. Innerhalb von einer Stunde war ich Besitzer zweier Handfeuerwaffen von groszem Kaliber, 100 Schussmunition und einem Gelaendemotorrad mit zweifelhafter Herkunft.

Mit meiner Ausbeute fuhr ich zurueck in die Pension.

Dort angekommen, schloss ich mich in meinem Zimmer ein. Fuer Speiss und Trank hatte ich auf der Rueckfahrt gesorgt.

Auf meinem Zimmer machte ich mich mit den Waffen vertraut.
Naja, ich nahm sie in die Hand und legte sie auch im selben Moment wieder weg.

War das wirklich der richtige Weg, den ich da beschreiten wollte?


Fortsetzung folgt.....


Meine lieben Leser, ist das denn nicht ein super Wetter jetzt? Hat wer von euch schon angerillt?

Hoffentlich bleibt es jetzt so erstmal.

Kommt gut durch Tag.




©by Joerg Hartwig

Montag, 15. April 2013

Woche der Kurzgeschichte - Keine Chance -



Da lag ich nun, in einer herunter gekommenen Pension. In einem dreckigen Zimmer, auf einem schmuddilgen Bett.

In der Rechten eine Zigarette, in der Linken eine Flasche Whiskey und am Schwanz zwei 10 Euro Nutten.

Nach einem tiefen Schluck aus der Flasche jagte ich die beiden Schlampen zum Teufel. Ich hatte keinen Bock mehr.

Im Bad duschte ich, schlang mir ein Badetuch um die Lenden, und stellte mich ans Fenster.

Es lag die Nacht ueber der Stadt. Die Wohnungen strahlten im Licht, die Neonreklamen taten ihr Spiel und dazu schien noch der Mond.

Ja, da stand ich nun. Ich, einer der mal alles hatte, Haus, Auto, Frau und Kinder. Einen Job in hoechster Position noch dazu.

Nun hatte ich nichts mehr, ausser ein paar hundert Euro. Alles verspekuliert. War es Absicht von meinem Finanzberater?

Jedenfalls hatte der jetzt meine Frau, meine Kinder, mein Haus und Auto. In seiner Bank war er noch zwei Positionen hochgerutscht.
Er war jetzt Filialleiter in der Suedstadt.

Ich nahm erneut einen Schluck, dann einen tiefen Zug Nikotin. In meinem Kopf drehte sich alles um die Bank in der Suedstadt, und um Max Grothe.

Fortzung folgt.....

Sodele kommt alle gut durch den Tag.
©by Joerg Hartwig

Blauer Montag



Kommt alle gut in die neue Woche.



©by Joerg Hartwig

Freitag, 12. April 2013

Feldversuch 2




Guten Morgen meine Lieben, und siehe da, es ist Freitag. Das Wochenende steht vor der Tuer, und wahrscheinlich mit Sonnenschein und Temperaturen bis 20℃. Schauen wir mal.

Nun habe ich gestern mal meinen Feldversuch Nummer Zwei gestartet, mit einem Fazit was mich mehr wie Zweifeln lies.

Da bei uns Vorort auch einige namenhaften Discounter und Supermaerkte vorort sind, habe ich mal das ital. Projekt versucht interessant zumachen, und umzusetzen.

Dies war ein Unterfangen, wie der Kampf gegen Windmuehlen.

Gut zu Einem spenden die Discounter fuer die Tafel, das ist auch eine sehr gute Sache. Und der groesste Supermarkt hielt sich geschlossen, "man koennte eine Umsetzung mal andenken". So richtig wollte keiner darauf einsteigen. Schade.

Zum Schluss der Woche der Naechstenliebe moechte ich, das wir, denen es nicht zu gut geht in unserer schoenen Welt, stets zur Seite stehen, und helfen wo Hilfe noetig ist.

Das unsere Regierung nicht noch mehr Geld in fremde Laender pumpt, und hier eine Mutter nicht weiss wie sie ihre Kinder satt bekommt.

In diesem Sinne einen schoenen Freitag.



©by Joerg Hartwig

Donnerstag, 11. April 2013

Ein Gedicht zur Naechstenliebe





Guten Morgen meine lieben Leser, nun haben wir voll das Aprilwetter. Der April macht was er will, vom Wetter her.

Heute habe ich euch mal ein Gedicht zur Naechstenliebe mitgebracht. Lest selbst:


Nächstenliebe

Am Schreibtisch sitzt die gelehrte Frau;
Sie schreibt von Liebe - vom Leben;
Sie will mit Eifer die kalte Welt
Zur Nächstenliebe erheben!

Sie sitzt recht behaglich im weichen Stuhl,
Im gut durchwärmten Gemache;
Doch draußen, da rüttelt der eifrige Wind
So zornig am Fenster und Dache.

Wohl dem, der ein schützendes Dach heut` hat
Und kann der Kälte entfliehen!
So seufzt die Frau - denn sie möchte so gern
Die Menschen zur Liebe erziehen.

Da klopft es bescheiden an ihrer Tür`-
Ein Weib, vom Kummer, vom Leide
So elend und bleich - eine Jammergestalt -
Steht draußen im leichten Kleide.

Das Weib hat sie aus der Arbeit gebracht
Am Werke der Nächstenliebe!
Wie blaß ist das Weib! Wie dünn ihr Kleid!
Die Augen so scheu - so trübe!

Von all dem sieht nichts die gelehrte Frau,
Sieht nicht die flehenden Blicke,
Sie kennt nicht der Not und des Hungers Pein:
Sie lebt im Reichtum, im Glücke.
Sie reicht dem hungernden, frierenden Weib
kaltherzig ein Geldstück zur Türe,
Setzt rasch sich nieder und schreibt zu End`
Die edle „Liebeslektüre”

O Bitterer Hohn! - O grausamer Spott! -
Sie schreibt von Liebe - vom Leben;
Und draußen um Liebe bat still ein Weib -
Und was hat sie ihr gegeben?


Karl Friedrich Mezger
Aus der Sammlung Teil - Aus Natur und Leben


Wiszt ihr was ich so herrlich an dem Gedicht finde, es spiegelt eine typische Verhaltensweise unserer heutigen Zeit wieder.

Man macht den Geldbeutel auf, gibt ein paar Groschen oder Taler, weil man tut ja Gutes, und setzt dann seinen Weg fort. Man hat ja was gegeben. Das beruhigt. Und die "Belaestigung" der Armut ist damit ebenfalls genuege getan.

Haette man nicht noch mehr machen koennen? Ein Gespraech, eine nette Geste oder oder oder?

In diesem Sinne, kommt gut durch den Tag.



©by Joerg Hartwig

Mittwoch, 10. April 2013

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Guten Morgen liebe Leser, und schon ist es Bergfest. Der Fruehling kommt, langsam aber sicher.

Die Sage vom Sankt Martin ist fuer mich das non plusulltra fuer die Naechstenliebe und des Teilen.

Man gibt wenig von sich, erreicht aber viel damit.



Die Legende vom jungen Martin

Der römische Kaiser Konstantin I. hatte befohlen, dass alle Söhne von
Berufssoldaten in der römischen Armee dienen mussten. So wurde 331
n. Christus auch Martin, Sohn eines römischen Offiziers, im Alter von 15
Jahren ein Soldat. Martin war ein bescheidener und gütiger junger
Mann. Obwohl er nicht getauft war, lebte und handelte er wie ein Christ.
Seine Kameraden schätzten ihn wegen seiner Geduld und Nächstenliebe.
Daher wundert es nicht, dass sie, im Jahre 371, Martin zum
Bischof haben wollten, nachdem der alte Bischof von Tours
gestorben war. Doch Martin war darüber gar nicht froh. Im
Gegenteil, er fühlte sich nicht würdig ein Bischof zu sein.
Außerdem gefiel ihm der ganze Prunk rund um die
Bischofswürde nicht. Er wollte in nicht einem Palast leben,
edle Gewänder, Ringe und Ketten tragen. Das war nun nicht
seine Welt.
Sie fanden, er sei eher ein Mönch als ein Krieger, weil er stets nur das
Nötigste von seinem Sold für sich behielt und alles andere armen und
kranken Menschen gab.
Bereits drei Jahre später war er Gardeoffizier und in Amiens stationiert,
als eine Begebenheit, vor den Toren der Stadt, sein Leben für immer
verändern sollte:
Es war an einem jener bitterkalten Wintertage dieser Zeit. Viele Menschen
waren in der klirrenden und eisigen Kälte schon gestorben. Martin ritt auf
seinem weißen Schimmel auf das Stadttor zu, als ihm ein Bettler
entgegenwankte. Er war völlig unbekleidet und flehte die vorübereilenden
Leute an, ihm doch zu helfen. Doch niemand half. Alle schauten weg.
Nur Martin empfand tiefes Mitgefühl und mit einem Mal spürte er, dass
Gott seine Wege zu diesem armen Menschen gelenkt haben musste, um
Barmherzigkeit zu üben. Doch wie sollte er, der auch nur seine Waffen
und einen einfachen Soldatenumhang aus Wolle bei sich trug, helfen?
Der Umhang gehörte ihm noch nicht einmal, er war Eigentum des
römischen Kaisers. Doch Martin zögerte nicht lange. Er nahm sein
Schwert und teilte den Umhang in zwei gleiche Hälften. „Hier, armer
Mann, nimm’ meine Mantelhälfte und hülle dich darin ein, mehr habe ich
leider nicht, was ich dir geben könnte.“ Dankbar nahm der Bettler das
Mantelstück an und schlang es sich um den mageren, ausgekühlten
Körper. Martin bekleidete sich mit der anderen Hälfte. Einige Leute
waren stehen geblieben und machten sich sogar darüber lustig, dass ein
Offizier der römischen Garde nun selbst wie ein abgerissener Bettler
aussah. Andere, die viel mehr hätten geben können, waren beschämt.
In der folgenden Nacht hatte Martin einen Traum: Jesus Christus
begegnete ihm, umgeben von einer himmlischen Schar Engeln. Jesus
trug Martins halben Umhang und sprach:
„Martin, ich war der Bettler, dem du deine Barmherzigkeit geschenkt
hast.“ Den Engeln rief Jesus zu: „Hört ihr Engel! Martin, der noch nicht
getauft ist, hat mich mit diesem Mantel gerettet!“
Als Martin am nächsten Morgen erwachte, wusste er, dass er sein Leben
völlig ändern wollte. Er verließ die Armee und trat als Mönch in den
Dienst Gottes. Aber erst einige Jahre später, ließ er sich taufen und
wurde 371 sogar Bischof von Tours.


In diesem Sinne, habt ein entspanntes Bergfest



©by Joerg Hartwig

Dienstag, 9. April 2013

Feldversuch





Guten Morgen meine lieben Leser, der Montag ist geschafft, der Dienstag liegt vor uns. Und der Fruehling naht, zwar langsam aber er kommt.

Nun habe ich mir gestern nochmal Gedanken zu dieser speziellen Art des Spenden gemacht.

Waere soetwas bei uns in der Bunten Republik ueberhaupt moeglich?
Mit unseren Starbucks, McDonalds, den Aldis und Lidls, real und Marktkauf. Den Baeckereien in den Supermaerkten usw usw.

Ein kleiner Feldversuch zeigt, es ist hier nicht so einfach. Im goldenen M und einem alt eingessenen Cafe in der Innenstadt erntete die Testperson Ablehnung. "Dies ist bei uns nicht moeglich, da haben wir die Zeit nicht fuer."

Fazit fuer mich persoenlich ist diese Art des Spendens die Beste. Man muesste jetzt nur sehen wie man das hier bei uns umsetzen kann.

Und zum Schluss moechte ich noch eines los werden, Obdachlosigkeit sowie Armut, kann jeden von uns treffen. Gestern Sekt, heute dreckiges Regenwasser.

In diesem Sinne kommt gut durch Tag.




©by Joerg Hartwig

Montag, 8. April 2013

Naechstenliebe, aber warum





Guten Morgen meine lieben Leser, da ist das Wochenende schon wieder viel zu schnell vorbei. Aber wisst ihr was ich gehoert habe? Der Fruehling soll kommen. Ja ehrlich, ich schwoer. Maechtig gewaltig.

Mein Wochenende, war im wahrsten Sinne des Wortes turbolent. Es gab von saemtlichen menschlichen Emotionen alles. Gut, es haette mehr Heiterkeit sein koennen. Aber man lebt ja nicht in einer rosa Barbiewelt.

Gestern bin ich auf einem Sozialennetzwerk auf folgendes gestossen:

Lebe Deine Träume

Wir waren in einem kleinen Café.

2 Kunden kamen.
"5 Kaffees. 2 für uns, 3 zum spenden."
"Was ist ein Spender-Kaffee?", fragte ich.
"Warte ab!"

Mehr Kunden. 2 Mädchen kriegten ihre Kaffees, sie bezahlten normal.

Nach einer Weile bestellten 3 Anwälte 7 Kaffees, tranken 3 aber bezahlten für die 7.

Während wir redeten betrat ein armer Mann das Cafe.
Mit einer zarten Stimme fragte er: "Haben sie ein paar Spender-Kaffees?"

Diese Wohltätigkeit stammt aus Napoli (Naples, Italien).
Die Leute bezahlen die Kaffees und Mahlzeiten für Andere, die es nicht können.


Fuer mich ist diese Aktion nicht nur Wohltaetigkeit sondern Naechstenliehe in Reinkultur.

Ich moechte diese Woche zum Thema Naechstenliebe machen. Ich glaube es ist eine gute Sache.

Sodele meine Lieben, ab in den Tag. Und geb dem, der ganz unten ist, doch einfach mal einen Euro. Oder Zwei.





©by Joerg Hartwig

Freitag, 5. April 2013

Bin da - Wer noch?





Guten Morgen meine Lieben, da bin ich wieder. Haben ja schon lange nicht gelesen. Aber nun bin ich ja wieder hier, und aktiv.

Hoffe alle hatten ein schoenes Osterfest. Unseres war aufgeteilt aber doch sehr schoen. Ich empfand es Besser wie Alle aufeinmal.

Ueberschattet wurden die Festlichkeiten von den Nachrichten aus Nord - Korea. Was geht da ab? Und warum halten sich die Amis so zurueck?
Gibt es in diesem Land nichts auszubeuten, oder zu holen? Gut Ihre haben sie in Afganistan und ein bissl Oel gibt es aus dem Irak. Was koennte es in Nord - Korea sein? Oder sind die Amis Kriegsmuede geworden? Man wird sehen was sich ergibt.

So meine Lieben kommt gut durch den Tag.





©by Joerg Hartwig

Mittwoch, 3. April 2013

Zitat






Jeder junge Mensch macht früher oder später die verblüffende Entdeckung, dass auch Eltern gelegentlich Recht haben können.

André Malraux
Französischer Schriftsteller und Politiker
1901 - 1976